Frische Kräuter eine Woche aufbewahren

Lagern Sie Petersilie, Dill, Schnittlauch und Minze kühl und leicht feucht. So bleiben sie einige Tage frisch. Nicht jeder Bund hält eine ganze Woche. Basilikum braucht eine eigene Behandlung: Im Kühlschrank werden seine Blätter leicht schwarz.

Waschen Sie Kräuter erst kurz vor dem Verwenden. Ein feuchtes Tuch oder ein Wasserglas hält sie länger frisch. Übrige Kräuter können Sie portionsweise einfrieren und später in warmen Gerichten verwenden.

Schnittkräuter im Kühlschrank lagern

Entfernen Sie welke oder verfärbte Blätter und wickeln Sie die Kräuter locker in ein leicht feuchtes Tuch. Legen Sie das Bündel in einen Beutel oder eine Frischhaltebox und bewahren Sie es im Gemüsefach auf. Das Tuch soll feucht sein, aber nicht tropfen: Zu viel Nässe lässt Kräuter schneller verderben.

Bei dieser Lagerung bleiben Kräuter je nach Methode und Zustand etwa zwei bis fünf Tage frisch. Die Unterschiede hängen auch davon ab, ob die Kräuter vor dem Einpacken gewaschen und gut abgetrocknet wurden. Eine verlässliche Wochenfrist für alle Sorten gibt es nicht.

Stängel ins Wasserglas stellen

Petersilie und andere Kräuter mit festen Stängeln lassen sich ähnlich wie Schnittblumen aufbewahren. Schneiden Sie die Stängel unten frisch an und stellen Sie sie in ein Glas mit Wasser. Decken Sie die Kräuter locker mit einem Beutel ab und stellen Sie das Glas in den Kühlschrank. Wechseln Sie das Wasser regelmäßig und entfernen Sie welke oder faulige Teile.

Anleitungen nennen für diese Methode etwa fünf bis sieben Tage. Das ist eine Orientierung, keine Garantie: Wie frisch die Kräuter beim Einkauf sind, welche Sorte Sie haben und wie kalt der Kühlschrank ist, beeinflusst, wie lange sie knackig bleiben. Prüfen Sie das Bündel vor der Verwendung und nehmen Sie nur noch gut aussehende, aromatische Blätter.

Basilikum getrennt aufbewahren

Basilikum gehört nicht in dieselbe Kühlschrankroutine. Kälte kann die Blätter schwarz färben und das Aroma beeinträchtigen. Stellen Sie die Stängel stattdessen in ein Glas Wasser und lassen Sie es bei Raumtemperatur stehen. Achten Sie darauf, dass nur die Stängel im Wasser stehen.

Für Basilikum lässt sich keine feste Haltbarkeit angeben, die für jeden Bund gilt. Verwenden Sie die Blätter, solange sie frisch aussehen und angenehm riechen. Wenn Sie Basilikum vor dem Lagern waschen, trocknen Sie es gründlich ab.

Kräuter erst vor dem Gebrauch waschen

Ungewaschene Kräuter lassen sich im Kühlschrank direkt in ein feuchtes Tuch oder einen Beutel legen. Spülen Sie erst die Menge ab, die Sie gerade brauchen. So packen Sie keine zusätzlichen Wassertropfen mit ein.

Haben Sie die Kräuter bereits gewaschen, tupfen Sie sie sorgfältig trocken und legen Sie sie anschließend in ein frisches, leicht feuchtes Tuch oder eine Box. Tropfnasse Kräuter sollten Sie nicht einpacken. Für gewaschene und ungewaschene Kräuter gibt es unterschiedliche Lagerempfehlungen. Der direkte Vergleich lässt keine allgemeine Aussage dazu zu, welche Methode bei allen Sorten länger frisch hält.

Überschuss portionsweise einfrieren

Wenn Sie nach einigen Tagen noch mehr Kräuter übrig haben, frieren Sie sie ein. Waschen und trocknen Sie die Blätter. Hacken Sie sie fein und füllen Sie sie portionsweise in einen Eiswürfelbehälter. Geben Sie wenig Wasser dazu und frieren Sie die Portionen ein. Beim Kochen können Sie die Kräuterwürfel direkt in die Speise geben.

Aufgetaute Kräuter werden weich. Sie passen deshalb besser in Suppen, Saucen und andere warme Gerichte als auf Salate oder als frische Garnitur. Für dekorative oder knackige Kräuterblätter ist Einfrieren keine gute Lösung.

Topfkräuter länger nutzen

Ein Kräutertopf liefert länger frische Blätter als ein abgeschnittenes Bündel, wenn die Pflanze gut wächst. Bei dicht stehenden Pflanzen hilft es, das Kraut zu teilen und auf zwei Töpfe zu verteilen. Ernten Sie nur so viel, wie Sie brauchen, und lassen Sie der Pflanze genügend Blätter zum Weiterwachsen.

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